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Wer sind digitale Nomaden und wie wird man einer?

Digitale Nomaden sind überwiegend Unternehmer, seltener Angestellte, die ihre Arbeit weitestgehend ortsunabhängig über das Internet erledigen. Geeignete Jobs für Menschen die diesen „Lifestyle“ leben wollen sind: Softwareentwickler, Texter, Marketingexperten und Datenanalysten. Alles was man also braucht ist ein Laptop und Internetzugang. Es gibt zahlreiche Tools, die das Leben eines digitalen Nomaden erleichtern z.B. um den Kontakt zu seinen Kunden zu pflegen. Immer mehr Meschen geben an, dass Flexibilität im Bezug auf den Arbeitsplatz und die Arbeitszeit zu den wichtigsten Dingen in ihrem Beruf gehört. Doch ist es wirklich so schön wie es sich anhört?

Der Weg zum digitalen Nomaden

Zunächst solltest du dir bewusst machen, ob dieser Lebensstil etwas für dich ist, und wieso du den Schritt wagen möchtest. Wenn der Beweggrund dein alter Job ist, solltest du dir klar machen, was genau dich gestört hat. Waren es die Kollegen, die Arbeitszeiten oder doch der Chef? Eventuell lassen sich die Rahmenbedingungen mit deinem Chef verhandeln. Immer mehr Führungskräfte lassen sich darauf ein, wichtig ist nur, dass du klar machen kannst weshalb es gut ist von zu Hause(oder jedem beliebigen Ort) zu arbeiten und wie das Unternehmen dadurch profiteren kann. Es kann auch stufenweise Erreicht werden, dass du nicht jeden Tag in das Büro gehen musst. Wie genau du das erreichst wird in dem Buch „Die 4 Stunden Woche“ beschrieben. Wenn der alte Job nicht mehr in Frage kommt, solltest du dir auch Gedanken machen, wie du Leben möchtest, wie der Alltag aussehen soll, welche Ziele du erreichen willst, was du zum Leben benötigst und vor allem wie du das ganze erreichen willst.

Es ist sehr hilfreich, dich mit anderen Menschen auszutauschen, die diesen Schritt bereits gegangen sind. Du kannst dich hervorragend über Facebook-Gruppen mit anderen digitalen Nomaden vernetzen oder regelmäßige Treffen besuchen. Die DNX in Berlin ist die größte Konferenz für digitale Nomaden. Dort kannst du jede Menge lernen und wertvolle Tipps mitnehmen.

Doch wie kann man jetzt konkret Geld verdienen? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, jedoch sollte dir bewusst sein, dass du nicht von Ort zu Ort reisen kannst und dabei ein Business aufbauen kannst. Daher empfiehlt es sich vorher, am besten schon nebenberuflich, ein Geschäftsmodell zu entwickeln und die ersten Umsätze zu generieren und Aufträge abzuwickeln. Erst im nächsten Schritt kannst du langsam probieren, deine Tätigkeiten während kleineren Reisen durchzuführen. Um nun Geld zu verdienen, gibt es diverse Möglichkeiten: als Freelancer (Überbegriff),  Dienstleister,  Coach,  Youtuber, Blogger, Verkäufer oder Programmierer. Wenn man nicht gerade das größte Netzwerk hat, ist es besonders am Anfang schwierig an neue Kunden und Aufträge zu kommen. Digitale Nomaden nutzen daher häufig Online-Plattformen wie Twago oder Freelance.de . Hier werden Aufgaben ausgeschrieben aus diversen Bereichen wie Design, Management, Medien, Programmieren, etc.

Fazit

Auch wenn das Leben eines digitalen Nomaden viele Vorteile mit sich bringt, ist es nicht für jeden gemacht. Menschen mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis sollten eventuell davon absehen. Auch ist es Ratsam sich langsam in das Thema ranzutasten, eventuell nur 2-3 Monate ortsunabhängig zu arbeiten. Entscheidet man sich für so ein Leben, sollte man immer ein Sicherheitspuffer haben, falls die Auftragslage nicht so gut ist. Ferner gibt es noch einige bürokratische Hürden wie eine Auslandsversicherung, Versteuerung der Einnahmen, Abmeldung in Deutschland oder das ständige beantragen eines neuen Visums.

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By |2018-09-18T14:56:25+00:00September 7th, 2018|Magazin|0 Comments